Untersuchung des Durchlassbauwerkes einer Staumauer

 

Erst wenn die Ursache für Schäden bekannt ist, können diese gezielt beseitigt werden.

Um  technisch zielgerichtete und wirtschaftliche Maßnahmen konzipieren zu können, sind detaillierte Untersuchungen vor Ort erforderlich. 

Für zahlreiche Untersuchungen am Objekt sind wir mit eigenen Untersuchungsgeräten und Prüfmitteln ausgestattet. 

 

 

Zustand des Bauwerks und Ziel der Untersuchung sind entscheiden für die Wahl der Methode.

Abhängig von der Art und vom Umfang der Schäden am Bauwerk erfolgen die Untersuchungen vor Ort. Für weitergehende Untersuchungen im Labor arbeiten wir mit namhaften Institutionen und Universitäten zusammen.

 

Ihr Nutzen

Wirtschaftlich und zielgerichtet können Bauwerke nur dann instandgesetzt werden, wenn die Ursache für Schäden und deren Ausmaß bekannt sind. Daher sind detaillierte Untersuchungen die Basis für die weiteren Planungen. Dadurch werden Fehlplanungen und unnötige Maßnahmen vermieden. Zudem hat der Eigentümer Rechtssicherheit, da die einschlägigen Regelwerke Untersuchungen durch sachkundige Planer vorgeben.

 

Stahlbeton- und Spannbetonbauwerke

 Durchlassbauwerk StaudammDurchlassbauwerk eines Staudammes

 

  • Erhebungen zur Vorgeschichte (z. B. Baujahr, eingesetzte Bau- und Werkstoffe, Konstruktion, Statik, frühere Maßnahmen zur Instandsetzung)
  • Visuelle Aufnahme des Bauwerkszustandes mit Fotodokumentation
  • Kartierung von Schäden, wie Betonabplatzungen, korrodierende Bewehrung, Rissverlauf, Rissbreite und -zustand, hohl liegende Bereiche
  • Ermitteln der oberflächennahen Betondruckfestigkeit zerstörungsfrei mit einem Rückprallhammer nach Schmidt
  • Ermitteln der Karbonatisierungstiefe
  • Messen der Betondeckung der Bewehrung zerstörungsfrei mit dem Profometer 5S
  • Entnehmen von Bohrkernen zum Ermitteln der Betonqualität (Druckfestigkeit, Zementgehalt, Mischungs- und Kornzusammensetzung, Carbonatisierung, Lage der Bewehrung) durch Laborprüfungen
  • Öffnen geschädigter Bauteile an exponierten Stellen zum Ermitteln des Korrosionszustandes der Bewehrung
  • Entnehmen von Bohrmehlproben zur Laboruntersuchung auf korrosionsfördernde Chloride
  • Ermitteln der Korrosion der Bewehrung durch zerstörungsfreie Potentialfeldmessung
  • Entnehmen von Bohrkernen zum Bestimmen des Aufbaus von Beschichtungen
  • Messen der Schichtdicke von Beschichtungen
  • Prüfen der Haftung von Beschichtungen
  • Prüfen der Oberflächenzugfestigkeit

 

 

Stahlbauwerke

Korrosionsschutz von StahlbauwerkenKorrosionsschutz von Stahlbauwerken

  • Erhebungen zur Vorgeschichte (z. B. Baujahr, eingesetzte Bau- und Werkstoffe, Konstruktion, Statik, frühere Maßnahmen zum Schutz und zur Instandsetzung)
  • Visuelle Aufnahme des Bauwerkszustandes mit Fotodokumentation (Korrosion, Beschichtungsschäden, wie Risse, Abblätterungen, Blasen, Kreidung)
  • Kartierung von Schäden
  • Messen der Schichtdicke von Beschichtungen zerstörungsfreie mit DUALSCOPE® FMP150
  • Prüfen der Haftung von Beschichtungen durch Gitterschnitt nach DIN EN ISO 2409
  • Bewertung des Blasengrades
  • Bewertung des Rostgrades
  • Bewertung des Rissgrades
  • Bewertung des Abblätterungsgrades
  • Bewertung des Kreidungsgrades

 

 

 

 

 

Erfassen des Bauwerkszustands

 Schadensaufnahme am Objekt

 

 

6. WTA-Kolloquium Betoninstandhaltung in Hamburg

Das 6. WTA-Kolloquium Betoninstandhaltung mit dem Schwerpunkthema WasserBauwerke am 25. Juni 2019 in Hamburg behandelt Themen aus den Bereichen
  • Gesetze und Regelwerke,
  • Monitoring und Inspektion, 
  • Chloridbeanspruchung, 
  • Ausführung und Forschung.
Bei Wasserbauwerken, Trinkwasser- und Abwasserbauwerken sowie anderen permanent durch Wasser beanspruchten Objekten liegen meist neben üblichen aus der Umwelt und der Atmosphäre resultierenden Angriffen auf den Beton und die Bewehrung besonders ausgeprägte Beanspruchungen, wie z.B. ein intensiver Frostangriff, Chlorideinwirkung, besondere mechanische Beanspruchungen durch Hydroadrasion oder Auslaugung durch Wassereinwirkung vor. Daher sind bei derartigen Bauwerken neben der frühzeitigen Einbindung von Fachleuten auch intensive Abstimmungen zwischen den Verantwortlichen in jeder Phase des Projektes erforderlich. Das Kolloquium soll sowohl den Eigentümern von wasserbeanspruchten Bauwerken, Mitarbeitern aus Planungs- und Ingenieurbüros, Baufirmen und Herstellerwerken, aber auch Denkmalpflegern, Sachverständigen, Architekten und Vertretern von Behörden in aktuellen und grundlegenden Fragestellungen Antworten und Lösungsperspektiven bieten.
 
Weitere Informationen (Flyer): hier.